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6. Der interkulturelle Kontext

KulturmodellIn vielen unserer Projekte treffen Menschen aus verschiedenen Ländern und mit unterschiedlichen Kulturen aufeinander. Unser Fokus liegt dabei auf transnationalen Projekten (Begriffswelt der interkulturellen Projekte). Gerade dieses Know-how und die Erfahrungen aus mehr als 15 Jahren internationaler Arbeit sorgen bei Ute Clement Consulting für den Unterschied. Wir wissen, dass interkulturelle Trainings als Einzelmaßnahme nicht die Wunderpille für die erfolgreiche Globalisierung von Unternehmen sind.

KulturmodellWir denken und handeln in jeder Projektphase interkulturell, gleichgültig ob wir Workshops gestalten, Großveranstaltungen planen oder den Prozess begleiten. Es unterscheidet uns von interkulturellen Trainingsinstituten, dass wir Interkulturelles nicht in einem Training abhandeln, sondern die interkulturellen Probleme da anpacken, wo sie auftauchen.

Wenn Unternehmen fusionieren oder sich globalisieren, gibt es eine Vielzahl von Themen, Problemen und Integrationsfragen. Einige davon können interkulturell bedingt sein, z. B. unterschiedliches Verständnis von Zusammenarbeit/Projektarbeit, andere Vorstellungen von Prozessen und Werten. Interkulturelles Arbeiten heißt für uns, von den Gemeinsamkeiten ausgehend die Unterschiede zu sehen. Diese werden dann entweder in ein gemeinsames Modell überführt oder es ist wichtig, sie bestehen zu lassen (z. B. Preservation areas in PMI-Prozessen).

Unterschiedsbildung nach G. Spencer-BrownWie hängen nationale, organisations- und projektbedingte sowie personenbezogene Themen im spezifischen Kontext zusammen? Der Kontext und hier insbesondere das Machtverhältnis bestimmen in hohem Maße die Kooperation, auch die interkulturelle.
Kultur zeigt sich für uns als relevanter Unterschied, aber nur als einer von vielen. Es ist wichtig, diese Unterschiedlichkeiten sichtbar zu machen. Aber was kommt dann? Dann fängt der eigentliche Teil unserer Arbeit an: „Über die vorhandenen Unterschiede zu Gemeinsamkeiten zu kommen.“ Häufig geht es hier um die Überbrückung „klassischer“ Interessengegensätze wie beispielsweise zwischen Entwicklung und Vertrieb.

In dieser Situation kann es zielführender sein, einzelne Teammitglieder mit einem persönlichen Coaching zu unterstützen. In einer anderen Situation nutzt man besser ein Cross Cultural Coaching. In international zusammengesetzten Teams sollte unbedingt mit der „kulturellen Brille“ als einer zusätzlichen Differenzierung gearbeitet werden. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es speziell für virtuelle/Remote-Teams besonders notwendig ist, vor Ort gemeinsam eine Konfliktlösungs-Struktur zu schaffen, die auf Distanz Bestand hat. Hierdurch lässt sich ein Wir-Gefühl erzeugen und auf dieser Basis eine bestimmte, gewünschte Teamkultur weiterentwickeln. Dies ist die Grundlage für den Aufbau gegenseitigen Verständnisses und Vertrauens.